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Überblick

Die seit den 1840er Jahren bestehende Bahnverbindung von Berlin nach Wittenberg, Bitterfeld und Leipzig hat in den vielen Jahrzehnten seit Bestehen einige Modernisierungen durchlebt, um sie zu der heutigen Hochgeschwindigkeitsstrecke werden zu lassen.

Vor der Herrschaft der elektrischen Bahnen war diese Strecke eine der wichtigsten ihrer Art in ganz Deutschland. Machen Sie sich zur Abfahrt bereit, denn Berlin - Leipzig ist nun, dank des Partner Programms von Aerosoft, für Train Simulato erhältlich. Die Berlin-Anhaltische Eisenbahngesellschaft (BAE) war im 19. Jahrhundert für den Bau vieler Streckenverbindungen von Berlin ausgehend verantwortlich. Ihre Hauptstrecke, die Anhalter Stammbahnstrecke, verlief von Berlin über Wittenberg nach Köthen und wurde 1840/1841 eröffnet. Von Köthen wurde eine Verbindung zur nahegelegenen Bahnstrecke Magdeburg-Leipzig geschaffen, so dass nun Züge bis Halle und weiter nach Leipzig fahren konnten.

In den späten 1850er Jahren verkürzten sich verschiedene Verbindungen durch neue, direktere Strecken. Die Anhalter Stammstrecke etablierte sich dabei schnell als eine wichtige Langstreckenverbindung, eine der wichtigsten in Deutschland. Expresszüge verkehrten täglich von Berlin aus zu Zielen wie Halle, Leipzig, Dresden und sogar bis nach Prag und darüber hinaus. In den späten 1930er Jahren verkehrten mehr als 33 Züge am Tag zwischen Berlin und Bitterfeld, von wo sie zu verschiedenen Zielen abzweigten.

Die Anzahl der Langstreckenverbindungen war die höchste aller Eisenbahnen in Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anhalter Eisenbahn schwer beschädigt, viele Bahnsteige und Bauten entlang der Strecke zerstört und nur die wichtigsten wurden repariert. In den folgenden Jahren war die Strecke zahlreichen Änderungen unterworfen und durch den Bau der Berliner Mauer konnten Züge von Halle und Leipzig nicht mehr bis zu ihrem eigentlichen Zielbahnhof fahren.

Dies änderte sich erst mit Vollendung von Teilstücken des äußeren Berliner Rings, der die direkte Verbindung ohne eine Fahrt in Richtung Mauer zuließ. Es mussten verschiedene Kompromisse eingegangen werden und die Anzahl der Zugverbindungen schrumpfte. Mit der Wiedervereinigung verlor die Anhalter Eisenbahnstrecke an Wichtigkeit, nach Fall der Berliner Mauer wurden viele Zugverbindungen eingestellt und es dauerte einige Zeit, bis ein neuer, stabiler Fahrplan eingerichtet wurde.

Einige Jahre später wurden etliche weitere Zugverbindungen eingestellt, da neu gebaute Hochgeschwindigkeitsstrecken schnellere Verbindungen erlaubten. Ein Ausbau der Anhalter Bahn auf 160km/h, mit der Möglichkeit, sie später auf 200 km/h auszubauen, wurde schließlich geplant. Um die höhere Geschwindigkeit und die damit verbundenen, kürzeren Reisezeiten möglich zu machen, sollten alle Bahnübergänge durch Brücken ersetzt und alle Bahnhöfe modernisiert werden. 1995 lag die Fahrzeit von Berlin nach Leipzig bei 100 Minuten, mit fortschreitender Modernisierung sollte sie in den Folgejahren auf weniger als eine Stunde verkürzt werden können.

Knapp zehn Jahre später war ein Großteil der Strecke Berlin-Leipzig für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h ausgebaut. Modernisierungen, die dies möglich machten, beinhalteten die Restaurierung der alten Anhalter Bahn in Berlin und die Verknüpfung mit dem neuen Hauptbahnhof in Berlin und einem Bahnhof am Rande von Bitterfeld.

Die längsten Weichen der Welt wurden hier verbaut; sie können mit bis zu 220 km/h durchfahren werden und verfügen über 59 Meter lange Weichenzungen, jede davon 120 Tonnen schwer. Durch die nun möglich gewordenen hohen Streckengeschwindigkeiten, verkehrten auch Züge des Typs ICE zwischen Berlin und Leipzig, mit Fahrzeiten von einer Stunde und zehn Minuten (Züge ohne Halt benötigen 57 Minuten). Die Modernisierungen waren ein Erfolg, die Passagierzahlen des ICE stiegen kontinuierlich an, die Nahverkehrs- und Regionalzüge trugen mit zu diesem Erfolg bei. In den letzten Jahren wurden einige Umbauten vorgenommen, alte Y-Stahlschwellen aus den Tagen langsamerer Züge begannen zu rosten und mussten ausgetauscht werden. Während dieser Reparaturen fielen die Streckengeschwindigkeiten dramatisch und auch heute liegt die Höchstgeschwindigkeit wieder bei 160 km/h, mit einer Wiederaufnahme von 200 km/h ab dem Jahre 2017.

Zukünftige Projekte an der Strecke beinhalten die Ersetzung alter Stellwerke durch neue, größere, zentrale Stellwerke und den damit verbundenen Abriss der nicht mehr benötigen, ausgedienten Gebäude. Ohne Zweifel geht das bedeutende Erbe der Strecke auf die Tatsache zurück, dass sie im flächenmäßig größten Bahnhof der Welt, dem Leipziger Hauptbahnhof, endet. Dieser kolossale Verkehrsknotenpunkt stellt sicher, dass viele Reisende nach Leipzig kommen, entweder als Zielort, oder als Wegpunkt ihrer Reise. Durch die Kombination aus Fern- und Nahverkehr mit Anbindung an eine der wichtigsten Städte in Deutschlands Eisenbahngeschichte, ist die Strecke zwischen Berlin und Leipzig einzigartig.

Merkmale

SzenarienDas Berlin - Leipzig Strecken Add-On enthält neun anspruchsvolle Karriere Szenarien für die Strecke:Herbstlaub Nightflight S-Bahn nach Bitterfeld S-Bahn nach Leipzig Von der Elster an die Elbe Von der Elbe an die Elster Leerzug nach Leipzig RB nach Schönefeld RB19 nach Gesundbrunnen Hauptmerkmale195 km zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke von Berlin Hauptbahnhof (Tief) bis zum Leipziger Hauptbahnhof Enthält die Nebenstrecke zum Flughafen Berlin Brandenburg 18 km S-Bahnstrecke inklusive KI-Rollmaterial von TTB 46 detaillierte Bahnhöfe/Haltepunkte Betriebswerk in Wittenberg mit umfangreichen Rangiermöglichkeiten, Diesellokanlagen, Kohlebunker und Wasserkran Rangierbahnhof Großbeeren mit verschiedenen Anbindungen für Rangierszenarien und Containerbeladung Detailliertes Ks-Signalsystem Inklusive PZB (500/1000/2000-Hz-Magnete) von virtual Railroads LZB von Railtraction.eu Kilometertafeln alle 200m Kurvenneigung Maßgeschneiderte 3D Vegetation Detaillierte und animierte Nachteffekte Straßenbahn in Leipzig inklusive Rollmaterial für KI-Verkehr Rollmaterial: IC-Wagen und Doppelstockwagen des RE160 mit Matrix-Zugzielanzeige Neun herausfordernde Karriere-Szenarien für die Strecke Kompatibel zum „Schnellen Spiel“ Downloadgröße: 1.1 GB

voraussetzungen

MINIMUM: Betriebssystem:Windows® 7 / 8.1 Prozessor:Prozessor: 2,8 GHz Core 2 Duo (3,2 GHz Core 2 Duo empfohlen), AMD Athlon MP Speicher:4 GB RAM Grafik:512 MB - 1 GB mit Pixel Shader 3.0 (AGP PCIe ausschließlich) DirectX®:9.0c Festplatte:40 GB HD frei Sound:Direct X 9.0c kompatibel Andere Anforderungen:Breitband-Internetverbindung Zusätzliche Informationen:Quicktime Player vorausgesetzt für Videowiedergabe
*Download-Inhalte sind von Dovetail Games und von Drittanbietern erhältlich. Zusätzliche Inhalte können kostenpflichtig sein. Unterstützte Chipsätze: NVIDIA GeForce 8800 GTX oder größer; ATI Radeon HD4850 oder größer. Laptop Versionen dieser Chipsätze können ebenfalls funktionieren, werden aber nicht ausdrücklich unterstützt. Treiberupdates für Ihre Grafikkarte oder Soundkarte können notwendig sein. © 2016 Dovetail Games, ein Firmenname von RailSimulator.com Limited ('DTG'). Alle Rechte vorbehalten. Teile ursprünglich entwickelt von Kuju Entertainment Limited in Kooperation mit F4G Software Limited. Teil-Urheberrecht Kuju Entertainment Limited 2007. Physik-Engine, PhysX, zur Verfügung gestellt von nvidia. Autodesk® Scaleform® software, © 2012 Autodesk, Inc. Alle Rechte vorbehalten. 'RailSimulator.com' und 'TS2017' sind Markenzeichen von DTG. 'Dovetail Games' ist ein eingetragenes Markenzeichen von Dovetail Games Limited. Das „ARRIVA“ Logo ist ein Markenzeichen der Arriva Plc. Das „Arriva Trains Wales“ LogoC Arriva Trains Wales/Trenau Ariva Cymru Limited. CSX ist ein eingetragenes Markenzeichen von CSX Transportation Intellectual Properties, Inc. Alle Rechte vorbehalten. DB & das DB Logo sind Markenzeichen der Deutsche Bahn AG. Freightliner ist eine Marke der Freightliner Ltd. & wird unter Lizenz verwendet. GWR ist eine Marke der First Great Western Ltd. NJ TRANSIT ist eine Marke der New Jersey Transit Corporation. ÖBB ist eine Marke der ÖBB-Infrastruktur AG. SNCF, TGV und OUIGO sind eingetragene Markenzeichen der SNCF. TGV® ist Eigentum der SNCF Mobilitiés. Alle sonstigen Markenzeichen sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Nicht berechtigtes Kopieren, Bearbeitung, Verleih, Weiterverkauf, Arcade-Nutzung, Nutzungsentgelt, Rundfunksendung, Kabel-Übertragung, öffentliche Aufführung, Verbreitung oder Entfernung des Produktes oder eines Markenzeichens oder des Urheberrechtes, das Teil des Produktes ist, sind verboten. Von DTG entwickelt und herausgegeben. Die vollständige Liste aller Würdigungen ist vom TS2017 Optionsmenü aus zugänglich.